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Königszahn – Security Governance & Managed Services

June 1, 2025
KBV-konforme IT-Sicherheit und Managed Services für eine Zahnarztpraxis mit Telematikinfrastruktur. Königszahn betreibt eine moderne Zahnarztpraxis mit digitaler Infrastruktur – inklusive Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) des deutschen Gesundheitswesens. Für den sicheren Umgang mit Patientendaten und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben brauchte die Praxis eine professionelle Sicherheitsstrategie.
Zahnarztpraxen mit TI-Anbindung unterliegen strengen IT-Sicherheitsanforderungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV):
  • KBV IT-Sicherheitsrichtlinie verlangt dokumentierte technische und organisatorische Maßnahmen
  • TI-Komponenten (Konnektor, eHBA, SMC-B) erfordern spezifisches Konfigurationsmanagement und regelmäßige Updates
  • Patientendaten unterliegen besonderem Schutzbedarf nach DSGVO und SGB V
  • Praxisteam braucht Awareness für Social Engineering, Phishing und sichere Passwortpraktiken
Die Praxis hatte funktionierende IT, aber keine strukturierte Sicherheitsdokumentation und keinen definierten Prozess für Patches und Updates.
Die Umsetzung folgte einem praxisnahen Ansatz:
  1. IST-Analyse: Bestandsaufnahme aller IT-Systeme, Netzwerkkomponenten und TI-Infrastruktur – Konnektor, Kartenterminals, eHBA, SMC-B, Praxisverwaltungssystem
  2. Gap-Analyse: Abgleich des IST-Zustands mit den Anforderungen der KBV IT-Sicherheitsrichtlinie (Anlage 1–5)
  3. TI-Komponentenkatalog: Vollständige Dokumentation aller TI-Komponenten mit Firmware-Versionen, Zertifikatslaufzeiten und Update-Zyklen
  4. Sicherheitsdokumentation: Erstellung der kompletten KBV-konformen Dokumentation – Netzwerkplan, Berechtigungskonzept, Notfallplan, Datensicherungskonzept
  5. Awareness-Schulung: Praktische Schulung des Praxisteams zu Phishing-Erkennung, Passwortsicherheit und Umgang mit Patientendaten

Das Ergebnis umfasst drei Säulen:
  • Komplette KBV-konforme Dokumentation nach Anlage 1–5 der IT-Sicherheitsrichtlinie
  • Netzwerk- und Infrastrukturplan mit allen Systemen, Schnittstellen und Datenflüssen
  • Berechtigungskonzept mit rollenbasiertem Zugriff auf Patientendaten und Praxissysteme
  • Notfall- und Wiederherstellungsplan für IT-Ausfälle und Datenverlust
  • Monatlicher Patch-Zyklus für Betriebssysteme, Praxissoftware und TI-Komponenten
  • TI-Firmware-Monitoring mit Tracking der Konnektor- und Kartenterminal-Updates
  • Zertifikatsverwaltung für eHBA und SMC-B mit rechtzeitiger Erneuerung
  • Initiale Schulung für das gesamte Praxisteam
  • Praxisnahe Beispiele zu Phishing im Gesundheitswesen und Social Engineering
  • Merkblätter für den täglichen Umgang mit IT-Sicherheit in der Praxis

  • Vollständige KBV-Compliance – alle Anforderungen der IT-Sicherheitsrichtlinie dokumentiert und umgesetzt
  • Laufendes Patch-Management – regelmäßige Updates aller Systeme inkl. TI-Komponenten
  • Geschultes Team – Praxismitarbeiter sensibilisiert für IT-Sicherheitsrisiken
  • Audit-ready – Dokumentation jederzeit vorlegbar bei Prüfungen durch KBV oder Datenschutzbehörden

  • Infrastruktur: Windows-Clients, Praxisverwaltungssystem, TI-Konnektor (Secunet/Rise)
  • TI-Komponenten: eHBA, SMC-B, Kartenterminals
  • Netzwerk: Segmentiertes Praxisnetzwerk mit Firewall
  • Dokumentation: KBV IT-Sicherheitsrichtlinie (Anlage 1–5)
  • Compliance: DSGVO, SGB V, KBV IT-Sicherheitsrichtlinie